Fall des Monats

„Schwerer Verkehrsunfall mit Schulbus, ca. 20 Verletzte“
MANV in Baumholder

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Fortbildungsprogramm Notfallmedizin 2009 / 2010 Unser Forum für Notärzte/-innen, Rettungsassistenten /-innen und alle notfallmedizinisch Interessierten...


ALS

ALS (Advanced Life Support)-Teamtraining

Seit Mai 2006 führt unser Luftrettungszentrum mehrmals im Jahr ein ALS-Training (erweiterte lebensrettende Maßnahmen) durch. Teilnehmer sind die Rettungsassistenten und Notärzte des „Christoph 16“...

Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die ADAC Luftrettung in München, die jeder Station ein Fortbildungsbudget zur Verfügung stellt, und die Rettungsdienstschule St. Ingbert, deren Räumlichkeiten und Übungsmaterial wir nutzen können. Die Kursleiter sind Dr. Jörn Adler, Dr. Markus Höhn und Pascal Steiner. Sie haben das Kurskonzept engagiert und kompetent erdacht und immer weiter verfeinert.

Jörn hat ebenso wie Markus eine Ausbildung des ERC (European Resucitation Council) als ALS-Instructor absolviert. Beide sind Fachärzte für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichung Notfallmedizin und haben langjährige Erfahrung in der Luftrettung. Pascal ist stellvertretender Leiter der Rettungsdienstschule in St. Ingbert und gehört als Rettungsassistent der HEMS Crew (HEMS = Helicopter Emergency Medical Services) unseres RTH an.

Mit Stand Ende März 2008 wurden bisher 39 Teilnehmer in Gruppen bis maximal 6 Personen im Umgang mit Notfallszenarien trainiert, wobei jeder Teilnehmer auf verschiedenen Positionen eingesetzt wird. So kann die Sicht der Mitstreiter jeweils hautnah erlebt werden. Das Verständnis füreinander in der realen Notfallsituation wird gefördert.

Es werden Szenarien vom chirurgischen Notfall, über den Herzinfarkt bis hin zum plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand vorgegeben und geübt, wobei man selbstverständlich jederzeit auf das Auftreten der ein oder anderen Komplikation gefasst sein muss.

Eine Laerdal Heartsim 4000-Puppe mit vielfältigen Möglichkeiten zur Vorgabe bestimmter Notfallsituationen, wie einseitige Beatmung, plötzliches  Erbrechen oder diversen Rhythmusstörungen und die Benutzung von realem Gebrauchsmaterial machen die Szenarien so realistisch, dass manch einer vorübergehend vergisst, dass alles nur Training ist. Maßnahmen und medikamentöse Therapie fließen in den Ablauf der Szenarien mit ein.

Im Anschluss an ein Szenario wird der Fall in der Gruppe besprochen, Positives und Verbesserungswürdiges herausgearbeitet und zum ein oder anderen zentralen Thema ein kurzer theoretischer Abriss eingestreut. Kritik und Anregungen der Teilnehmer werden zum Abschluss der Veranstaltung gesammelt und bei der Planung und Durchführung kommender Kurse berücksichtigt.

 

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